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focus on

 

Inspirationen

 

Diese Seite ist noch am Entstehen. Neben den Zitaten nach Gene Gendlin, möge diese Seite mehr und mehr Impulse für Dich persönlich und Deine Arbeit geben. Falls Du gestalterische Ideen hast, wie Focusing hier direkt spür-und erfahrbar wird - herzlich willkommen damit. 

"Ein Mensch, der beginnt, sich von einem älteren inneren Zustand zu einem neuen Zustand zu bewegen, steckt dabei immer noch zu neunzig Prozent im Alten.“ (Eugene Gendlin)

"Psychologische Konzepte sind wie andere Konzepte niemals deckungsgleich mit dem realen Sein." (Eugene Gendlin)

"Um legal (und bezahlt) als Therapeut praktizieren zu können, muss man gefroren aussehen." (Eugene Gendlin)

"Der Therapeut darf die Hoffnung aufgeben, jedoch nicht den Klienten." (Eugene Gendlin)

„Die Formulierung: "Sich nur etwas einbilden" ist therapeutisch gesehen unsinnig. Alles hat gute Gründe für seine Existenz.“ (Eugene Gendlin)

"Die Konversation ist nicht der Prozeß - der Prozeß geht in den Menschen vor. Es nicht erforderlich, sich wortreich „immer“ „alles“ zu sagen mit der Absicht, den therapeutischen Prozeß am Laufen zu halten." (Eugene Gendlin)

"Focusing befasst sich mit dem, was jeder Mensch bei sich finden kann." (Eugene Gendlin)

"Medikamente sollen helfen und nicht Wege versperren. Es ist aber wenig hilfreich, generell gegen chemische Substanzen eingestellt zu sein. Entscheidend ist, dass alles, was dem Patienten hilft, Berechtigung in der Therapie hat. Abzulehnen ist dagegen unpersönliche therapeutische Routine." (Eugene Gendlin)

"Auf die Beziehung des Träumers zum Traum sollte mehr Augenmerk gerichtet werden, als auf das Deuten." (Eugene Gendlin)

"Therapie schöpft aus der Vielfalt. Sie ist das Gegenteil von Uniformität einer einzigen Methode." (Eugene Gendlin)

"Mehr als ein Mensch sein wollen heißt, weniger als ein Mensch zu sein." (Eugene Gendlin)

"Mit der Ungewissheit umgehen lernen, führt zu neuen Ansichten und alternativen Konzepten. Wer sofort eine definitive Entscheidung trifft, wenn er nicht weiter weiß mit sich selbst, hat schon verloren." (Eugene Gendlin)

"Je mehr niedergeschrieben ist, was Therapie ist, woraus sie besteht, welches Training man absolvieren muss usw., umso austauschbarer werden wir." (Eugene Gendlin)

"Viele Menschen, die man heute in Spitäler einsperrt, wären im Mittelalter als Heilige verehrt worden.Visionen können Menschen bereichern.“ (Eugene Gendlin)

"Wer vor dem ersten Schritt zurückschreckt, kann auch den zweiten nicht tun." (Eugene Gendlin)

„Jeder Mensch ist ein ständiger Prozess. Er ist nichts Statisches und steht im fortwährenden Austausch mit der belebten und unbelebten Außenwelt.“ (Eugene Gendlin)

"Jedes einzelne Leben impliziert das Mitleben mit allem anderen. Allein kann man kein Mensch sein." (Eugene Gendlin)

"Der Therapeut soll sich so benehmen, dass er vertrauenswürdig ist. Er soll so sein, dass es richtig wäre, ihm zu vertrauen." (Eugene Gendlin)

"Kein Schritt in einem Prozess ist der letzte." (Eugene Gendlin)

"Ohne Organisation kommen wir um, aber mit einer Organisation kommen wir auch um." (Eugene Gendlin in Bezug auf die Zukunft des Focusings)

"Institutionen und auch sonst: Es geht meistens um etwas anders, als um was es geht." (Eugene Gendlin)

"Methoden können Menschen nicht heilen." (Eugene Gendlin)

"Man soll realiter keine Kreatur beschädigen, aber im Traum kann man die ganze Welt platt machen. Das hat eine heilende Wirkung für den Träumer.“ (Eugene Gendlin)

"Die Pathologie bei sogenannten multiplen Persönlichkeiten besteht darin, dass die einzelnen Persönlichkeitsanteile nichts voneinander wissen dürfen."(Eugene Gendlin)

„Der Therapeut soll sich in der Tugend der Geduld üben und aus dem Focusing keine Religion machen.“ (Eugene Gendlin)

"Im Moment, wo es stockt, kann der Therapeut vieles ausprobieren, damit es wieder voran geht. Wenn der Prozess einmal läuft, sollte er nicht stören, sondern nur mitgehen!“ (Eugene Gendlin)

"Es gibt kein System, was für alle passt." (Eugene Gendlin)

"Es ist etwas im Menschen, was seine Energie freisetzen möchte, und immer auch Hemmendes, was dieses verhindern will.“ (Eugene Gendlin)

"Der Therapeut will dem Klienten helfen, aber er muss es nicht unter allen Umständen." (Eugene Gendlin)

"Focusing ist eine private Sache, etwas, was man nur für sich selbst tut. Die Frage, ob alles "richtig" abläuft, sollte ebenso wie die Ungeduld beiseite gestellt werden. Die Analyse kann später kommen, wenn mehr Lockerheit infolge größerer Erfahrung vorhanden ist." (Eugene Gendlin)

„Anklage ist eine Form der Kontaktsuche durch den Klienten.“ (Eugene Gendlin)

"Es ist noch nicht Therapie, wenn zwei Menschen nur in einem Zimmer sitzen und der eine von beiden sich Therapeut nennt.“ (Eugene Gendlin)

"Es gibt zwei Irrtümer, denen der Therapeut erliegen kann:
1. Er glaubt, er habe die Antwort, aber der Klient sei zu dumm, um zuzustimmen.
2. Der Therapeut verzweifelt, weil nichts richtig scheint. - Um in keinem der Extreme steckenzubleiben, gibt es einen Ausweg: Den Therapieprozess Neues bringen lassen, das Kalkül beiseite stellen.“ (Eugene Gendlin)

"Niemand kann mehr sein als ein Mensch. Wer es glaubt, sein zu können, hat ein ernstes Problem." (Eugene Gendlin)

"Das Erlebnis ist immer schon ein Ausdruck, es bedarf dazu keiner Begriffe." (Eugene Gendlin)

„Für mich ist Focusing die Zeit, es sind die Minuten, die man darauf gibt, bei etwas zu bleiben, was körperlich konkret da ist, von dem wir aber nicht wissen, was es ist. Das ist für mich so wie eine Tür, durch die man gehen kann.“ (Eugene Gendlin)

"Ein für einen psychischen Prozess zur Erklärung verwendetes Bild kann helfen, einen Prozess fortzusetzen, es liefert aber niemals eine abschließende Definition, weil es nicht identisch ist mit dem lebendigen Prozess. Es bildet ihn nur in einem Teilaspekt ab." (Eugene Gendlin)

"Jedes unserer Worte kommt aus einem alten Denksystem. Wir müssen die alten Worte benützen, weil wir keine anderen haben. Wenn man sie nicht kreativ auf neue Weise miteinander verbindet, verfällt man der Suggestion unreflektierter Phrasen.“ (Eugene Gendlin)

"Lieber als Therapeut „Fehler“ machen, die sich als förderlich erweisen können, als gar nichts tun." (Eugene Gendlin)

„Focusing ist, jemand zu unterrichten, ein guter klientenzentrierter Klient zu sein“ (Eugene Gendlin)

"Wenn ein Klient mit einem Messer in der Hand in die Therapiestunde kommt, wird der Therapeut klarstellen, dass es das Messer ist, was seinen Widerwillen erregt, und nicht die Person, die das Messer führt. (Eugene Gendlin)

"Der Patient darf die Verfügungsmacht über das, was ihm als Behandlung verordnet wird, nicht verlieren." (Eugene Gendlin)

 

"Der Klient soll mit Hilfe des Therapeuten die Erfahrung machen, dass es möglich und wichtig ist, die Aufmerksamkeit im eigenen Körper von einer Region in eine andere zu verschieben (zu fokussieren), dass jedoch die Körpermitte der beste Ort ist, um das Erleben von Resonanz zu haben." (Eugene Gendlin)

"Bei der Meditation und ähnlichen Entspannungstechniken ist es wie mit einem Fahrstuhl, in dem man bewusstseinsmäßig bis in den Keller fährt. Er braucht lange, bis er wieder oben ist. Beim Focusing geht es allenfalls eine Etage abwärts und der Aufzug gelangt schnell wieder hinauf." (Eugene Gendlin)

"Das Wort „Vertrauen“ hat nicht für alle Klienten einen positiven bzw. ermutigenden Klang, weil sie genau darunter leiden, dass ihr Vertrauen in der Vergangenheit missbraucht wurde." (Eugene Gendlin)

"Der innere Prozess beim Focusing läuft prinzipiell immer im Rahmen einer Beziehung ab, auch wenn man dabei allein ist." (Eugene Gendlin)

"Wenn ein Klient erkennt, dass sein Therapeut in der Lage ist, eigene Irrtümer zu korrigieren, wird er sehr schnell begreifen, dass der Therapeut auf der Suche ist nach dem, was wirklich inneren Kontakt herstellt." (Eugene Gendlin)

"Der Traum kommt von einem größeren ausgreifenden Etwas, was nicht genau mit mir identisch ist, aber sich auch nicht von mir streng unterscheidet." (Eugene Gendlin)

"Man kommt schnell in Gefahr, das Leben zu verleugnen und es vor lauter "Wissenschaftlichkeit" aus den Augen zu verlieren, wenn man sich an nichts weiter als an die Daten und sogenannten Fakten der Wissenschaft hält." (Eugene Gendlin)

„Der Raum im Körper, wo sich der Felt Sense formt, ist bildlich gesprochen der Klient, der seinem Therapeuten (Verstand) eine Geschichte erzählt und verstanden werden möchte.“ (Eugene Gendlin)

„Eine ganze Menge dummer Sachen fällt weg, wenn der Therapeut einfach nur die Wahrheit benutzt. Die ganze Wahrheit kann man in wenigen Stunden nicht sagen, aber wenn man nichts als die Wahrheit benützt, jenseits aller Spekulationen, reicht es, sich zu fragen: Wie ist mir wirklich? Was sagt mein Körper?" (Eugene Gendlin)

"Wenn der Therapeut anfängt, den Klienten zu verstehen, also wirklich zu hören, wird das von einer tieferen Schicht des Klienten frühzeitig registriert noch bevor es dem Klienten zum Bewusstsein kommt. Ein Etwas in ihm fühlt sich bereits verstanden, ohne dass sein Verstand es schon verzeichnet hat." (Eugene Gendlin)

"Geht nicht mit Geheimwissen herum, was anderen Menschen nützlich sein könnte, wenn man es ihnen nur mitteilen würde." (Eugene Gendlin)

"Manchmal bin ich mir zwar der Welt als Ganzes durchaus bewusst, vom Verstand her, aber bei mir innen drin will sich diese Gewissheit nicht verlebendigen. Diese Diskrepanz empfinde ich mitunter geradezu schmerzlich: Alles im Universum ist so wunderbar beschaffen, ich kann es aber innerlich nicht als wunderbar empfinden. Da bleibt mir dann nur, erst einmal wie ein Automat weiterzumachen, irgendwann komme ich dann bestimmt wieder zu mir selbst. Wahrscheinlich erlebt das jeder Einzelne für sich etwas anders, man könnte die individuellen Erlebnisse mal sammeln." (Eugene Gendlin)

„Ein Mensch ist nicht nur "psychologisch". - Ein Mensch ist nicht nur "ökonomisch". - Ein Mensch ist nicht nur "sozial". - Ein Mensch ist nicht nur "historisch". - Ein Mensch ist nicht nur "elektrisch" oder nur "chemisch". - Ein Mensch ist das alles auf einmal und unendlich viel mehr.“ (Eugene Gendlin)

"Das Erlebnis ist mir sicherer als das Konzept. Das Konzept erklärt nicht das Erlebnis. Das Erlebnis erklärt das Konzept ... In dem Moment, wenn man glaubt, die Theorie erklärt das Erlebnis, ist alles verloren, es wäre dann besser, keine Theorie zu haben." (Eugene Gendlin)

„Ich stehe nach wie vor zu meinem Prinzip: Ich bin immer nur auf der Seite des Klienten. Das heißt nicht, dass ich bestimmte Dingen aus falscher Rücksichtnahme niemals sagen würde, wenn sie denn gesagt werden müssten.“ (Eugene Gendlin)

„Das Prinzip heißt: Türen offenlassen." (Dem von außen kommenden willkürlichen Ordnungsprinzip „Integration“ ist das „Chaos“ vorzuziehen, denn so wird am ehesten möglich, dass alles da sein darf, was der psychische Prozess beim Klienten hervorbringt.) (Eugene Gendlin)

"Der Klient soll als Mitmensch behandelt werden, auch wenn kein Wortwechsel möglich ist: Den Anderen durch zugewandtes Verhalten daran erinnern, dass er noch da ist." (Eugene Gendlin)

"Jeder Mensch, der sich um Respekt und Verständnis um einen anderen Menschen müht, ist ein sehr wichtiger Mensch, und er kann Veränderungen am System, in das er eingebunden ist, bewirken." (Eugene Gendlin)

"Kombiniert Focusing mit allem anderen, was jemals geholfen hat!" (Eugene Gendlin)

"Die Überwindung der inneren Distanz zum eigenen Traum ermöglicht Selbsterkenntnis." (Eugene Gendlin)

"Ein Therapeut, der die prinzipielle Undefinierbarkeit des ICHS erkannt hat und dies bei seiner Arbeit berücksichtigt, ist befreit von den Zwängen bestimmter Theorien und therapeutischer Methoden." (Eugene Gendlin)

"Die Menschheit ist immer noch nicht in der Lage, zu erkennen, (oder will es nicht wissen,) was Individuen, die gemeinhin als „gestört“ angesehen werden, wirklich fehlt. Man muss unvoreingenommen beobachten, eigene Schlüsse ziehen und verschiedene Sachen ausprobieren." (Eugene Gendlin)

"Man kann die interaktiven Fähigkeiten des Menschen nicht auf seine Sinneswahrnehmungen reduzieren." (Eugene Gendlin)

„Intuition ist, wenn es gut ausgeht. Wenn nicht, war es ein Fehler.“ (Eugene Gendlin)

"Ein System lässt es sich gefallen, von einem Kritiker ein- oder zweimal ermahnt zu werden, bei fünfzig mal ist die Toleranz am Ende." (Eugene Gendlin)

"Nur aussprechen, was man weiß. Nicht sagen, was man nicht weiß. Nicht gegen etwas argumentieren, was man nicht weiß.“ (Eugene Gendlin)

"Alles Lebendige hat eine Entwicklungstendenz in sich." (Eugene Gendlin)

"Wenn ich einmal stark bin, dann, aber erst dann, kann ich mit meinem Inneren Kritiker in einen Dialog treten und von innen her spüren, was es mit ihm im Detail auf sich hat. ICH bin dann das SUBJEKT und die Instanz "Innerer Kritiker" ist das von mir getrennt zu betrachtende OBJEKT." (Eugene Gendlin)

"Ein Therapeut muss nicht immer alles „richtig“ machen, er sollte aber die Fähigkeit besitzen, zu bemerken, wenn er etwas falsch gemacht hat.“ (Eugene Gendlin)

„Der Klient ist der Anlass für die Störung, deren Ursache beim Therapeuten liegt.“ (Eugene Gendlin)

„Es ist viel besser, alles mögliche Dumme zu sagen, wenn es dem immer besseren Verstehen dessen dient, was der Klient eigentlich meint" (Eugene Gendlin)

"Wenn der Therapeut im Umgang mit paranoiden Patienten gelernt hat, deren "verrückte" Aussagen in der Form des "Als ob..." zu verstehen, wird er auch weniger Schwierigkeiten haben, mit ihnen therapeutisch zu arbeiten. (Eugene Gendlin)

"Wenn jemand einen spielt, der ihn angreift oder von dem er abgelehnt wird, wird er als Person vollständiger, aber er verwandelt sich nicht in diese Person.“ (Eugene Gendlin)

"Wenn der Klient den Mut hat, etwas für ihn Schwieriges auszusprechen, sollte doch wohl auch der Therapeut den Mut haben, das zurück zu sagen." (Eugene Gendlin)

„Eine kleine, aus einem Felt Sense herkommende „frische“ Tat kann das ganze Gefüge von Lebensabläufen und die damit zusammenhängenden Gefühle verändern.“ (Eugene Gendlin)

"Es ist unsinnig, schwer zu arbeiten, nur um einen therapeutischen Prozess zu verhindern." (Eugene Gendlin)

"Der Therapeut darf die Gewissheit haben, dass Heilung immer möglich ist. Ob sie im speziellen Falle eintritt, ist nicht sicher. Das kann er dem Klienten so auch mitteilen." (Eugene Gendlin)

„Das erste, was ich sagen möchte: "Glaubt dem Super-Ego nicht, es redet dummes Zeug!“ Das, was von dem zu erfahren ist, hat mit der Realität wenig zu tun." (Eugene Gendlin)

"Basierte Focusing nur auf einer Person, würde es ganz sicher absterben. Es ist aber die Eigenart des Focusings, dass es eben nicht an eine historische Gründerperson gebunden ist, denn es kommt aus dem Inneren eines jeden Individuums." (Eugene Gendlin im Hinblick auf sich selbst in Verbindung mit der Zukunft des Focusings.)

"Es ist eine Besonderheit und eine Stärke des Traumes, neue Perspektiven zu eröffnen und auf bisher unbeachtete Aspekte bei der Lösung eines Problems hinzuweisen." (Eugene Gendlin)

"Der Therapeut braucht nicht fertige Konzepte auf Lager haben, er soll nur so aussehen, als hätte er sie, weil er ja Fachmann ist. Diese Gewissheit macht ihn freier und stärkt sein Vertrauen auf die eigenen Fähigkeiten." (Eugene Gendlin)

"Fortwährendes Reden des Klienten ohne Unterbrechung ist eine Form des Alleinseins. Der Therapeut hat die Pflicht, seinen Klienten nicht in der selbstgeschaffenen Isolierung zu belassen. Seine Aufgabe ist: Dabeibleiben." (Eugene Gendlin)

"Das Charakteristische am Focusing ist eben, dass es niemals trennt: Hier nur "psychisch" und dort nur "körperlich". Aus der Verbindung kommen die Änderungsschritte für die fokussierende Person." (Eugene Gendlin)

"Es ist etwas im Menschen, was seine Energie freisetzen möchte und immer auch Hemmendes, was dieses verhindern will." (Eugene Gendlin)

"Es gibt ein körperliches Wissen ohne Worte. Der Mensch ist in der Lage, alles zu kennen - auch ohne Worte." (Eugene Gendlin)

"Der Therapeut sollte offene Fragen stellen und keine Formulierungen verwenden, die eine vorgefasste Meinung oder eine Hypothese enthalten." (Eugene Gendlin)

"Wer wirklich da sein darf in seinem angemessenen Interaktionsraum, bewahrt das Empfinden für seine eigene Bedeutung und Entwicklungsfähigkeit. Er kann wachsen in der Beziehung." (Eugene Gendlin)

"Kein Mensch gleicht einem anderen. Daher enthält jedes Konzept von einem Menschen Hilfreiches, nur scheinbar Hilfreiches sowie Nutzloses neben scheinbar Nutzlosem." (Eugene Gendlin)

"Organismen haben keine Grenze, sie reichen in den Kosmos hinein." (Eugene Gendlin)

"Es ist schwer, einen gefüllten Sack hoch zu halten und gleichzeitig in ihn hineinzuschauen." (Eugene Gendlin über den Unterschied des Focusings mit sich allein oder zu zweit.)

"Der Umgang mit schwierigen Leuten bereichert das eigene Leben.“ (Eugene Gendlin)

"Der Focusingprozess läuft an der Grenze ab zwischen Alltagsbewusstsein und einer leichten körperorientierten Entspannung." (Eugene Gendlin)

„Das Super-Ego behandelt den Menschen in einer Weise, wie dieser nie einen anderen Menschen behandeln würde.“ (Eugene Gendlin)

"Schau dein Gegenüber an und du wirst sehen, ob du mit dem, was du sagst, auf dem richtigen Weg bist. Eine große Hilfe dabei ist das klientenzentrierte Zurücksagen." (Eugene Gendlin)

"Jeder einzelne Mensch ist im Vergleich mit der menschlichen Kultur viel komplizierter und vor allem viel interessanter. Ein Mensch ist nicht einfach ein Produkt der Kultur. Die Rede vom Menschen als Kulturprodukt ist eine Lüge, die man uns beigebracht hat." (Eugene Gendlin)

"Es müssen möglichst immer zwei freie Menschen interagieren und der Therapeut sollte sich nicht in einen künstlichen Zustand inneren Zwanges versetzen lassen.“ (Eugene Gendlin)

„Die Wahrheit ist immer das Einzige, was wirklich da ist.“ (Eugene Gendlin)

„So ist es besser, manchmal sehr falsche Sachen zu tun, damit man sich um etwas kümmern kann. Und wenn wir nie Falsches tun würden, dann müssten wir absichtlich etwas falsch machen.“ (Eugene Gendlin)

„Der Körper will das Richtige, auch wenn er (noch) nicht weiß, was das Richtige eigentlich ist.“ (Eugene Gendlin)

"Wie ist mir wirklich? Was sagt mein Körper? - So wird man fündig und es kommen schließlich auch Worte." (Eugene Gendlin)

"Es bedeutet Verschwendung von therapeutischen Möglichkeiten, wenn der Therapeut dem Klienten nicht sagt, dass er sich über ihn Gedanken macht." (Eugene Gendlin)

"Entlastung für Therapeuten beim Umgang mit schwierigen Klienten:
1) Es muss ja nicht besser werden!
2) Es muss zwar nicht besser werden, ich will aber nicht aufgeben." (Eugene Gendlin)

"Der maßgebliche und zukunftsweisende Wert unserer Zeit ist es, einander Aufmerksamkeit zu schenken." (Eugene Gendlin)

"Konzepte müssen so erstellt werden, dass sie offen sind für die Dinge und Zusammenhänge, die man (noch) nicht weiß." (Eugene Gendlin)

"Es ist unprofessionell und sogar unethisch, Aufmerksamkeit für den Klienten oder den Focusing-Partner vorzutäuschen." (Eugene Gendlin)

"Ein Felt Sense kann zu einem körperlichen Symptom entstehen. Das Symptom darf aber nicht mit dem eigentlichen Felt Sense verwechselt werden." (Eugene Gendlin)

"Man kann (als Therapeut) größer und immer größer werden. Man bleibt dabei stets auch klein. Der kleine Teil muss immer bei dem großen dabei sein, der muss immer mit." (Eugene Gendlin)

"Der Traum "will", dass der Träumer sich ändert, dass er sich entwickelt. Es scheint so, als kümmere sich der Traum um eine andere (alternative) Wirklichkeit mehr, als um die augenblickliche Lebenssituation des Träumenden.“ (Eugene Gendlin)

„Was den Therapeuten stört, ist nicht selten das, was den Weg weist zu dem, woran unbedingt gearbeitet werden muss.“ (Eugene Gendlin)

"Dummheiten und Fehler erlebt der Klient wie jeder andere Mensch häufig in seiner Umgebung. Dass sich aber jemand Gedanken macht und darüber offen spricht - das ist selten." (Eugene Gendlin)

"Der Therapeut soll dem Klienten dabei behilflich sein, aussprechen zu können, was als Störung der therapeutischen Beziehung empfunden wird." (Eugene Gendlin)

"Es ist schwierig, ja wahrscheinlich sogar unmöglich, eine Beziehung zwischen Menschen erschöpfend und ein für alle mal gültig zu beschreiben." (Eugene Gendlin)

"Focusing hat ja immer schon existiert. Nur die Sprache dafür zu erfinden, das war neu." (Eugene Gendlin)

"Nicht nur, ob ein Klient ja oder nein sagt ist wichtig, sondern vor allem, wie er ja oder nein sagt." (Eugene Gendlin)

"Es existieren viele verschiedene Theorien über den Traum, doch es gibt nicht vieles, was wir sicher wissen. Man kann aber annehmen, dass jeder Teil des Traumes einen Teil der eigenen Persönlichkeit repräsentiert.“ (Eugene Gendlin)

"Eine gängige Art der Destruktion ist die, dass das Super-Ego meine tatsächlichen Fähigkeiten an unerreichbaren Idealen misst.“ (Eugene Gendlin)

"Es ist gut, zuerst Hilfe zu suchen, bevor sich der Klient mit heiklen Dingen beschäftigt. Diese Hilfe muss körperlich absorbiert werden vor der Weiterarbeit. (Eugene Gendlin)

"Die sogenannte Wissenschaft stiehlt dem Menschen seine innere Wirklichkeit, nachdem sie sie mit ihren Methoden und Begriffen entwertet hat.“ (Eugene Gendlin)

"Der Therapeut teilt die Hilflosigkeit mit seinem Klienten und bleibt trotzdem bei ihm." (Eugene Gendlin)

"Mitunter ist es so, dass der Psychotherapeut sich eingestehen sollte, dass er lange an Klienten rein psychologisch herumgedoktert hat und damit erfolglos war, weil er dessen wahre, viel komplexere Situation falsch eingeschätzt hat." (Eugene Gendlin)

"Ein Felt Sense berücksichtigt alle Gefühle und das Denken. Er enthält die Teile (Fragmente des Denkens und der Gefühle) und fasst sie zu einer Ganzheit zusammen." (Eugene Gendlin)

"Wenn jeder das Gleiche macht, sind wir austauschbar. Austauschbar werden ist: ein Produkt werden." (Eugene Gendlin)

"Genau das, was dem Therapeuten schwer fällt zurück zu sagen, ist das, was zurückgesagt werden muss." (Eugene Gendlin)

"Der Therapeut kann nur deshalb enttäuscht sein, weil er nicht mit der Realität gerechnet hat, sich ein Ideal konstruierte, dem er gern glauben wollte." (Eugene Gendlin)

"Wenn jemand Halluzinationen hat, ist das per se noch keine Krankheit.“ (Eugene Gendlin)

"Der Traum ist die wahrnehmbare Oberfläche eines verborgenen lebenserhaltenden Prozesses." (Eugene Gendlin)

"Die menschliche Gesellschaft wird sich nicht gleich ändern und Fortschritte machen, nur weil wir das gerade brauchen und wünschen." (Eugene Gendlin)

"Wenn ES und ICH zusammenarbeiten, also die Konversation nicht abreißen lassen, kann sich jedes von ihnen ändern, es kann Neues entstehen." (Eugene Gendlin)

"Wir müssen nicht all das, was aus der inneren Quelle kommt, wieder zuschütten, indem wir noch etwas dazu erfinden." (Eugene Gendlin)

"Alles Bestehende hat seine Berechtigung. Tradition und Denken in alten Mustern ist nicht zu verachten. Erstarrung tritt ein, wenn die zarten Keime neuen Lebens, die allerorten zum Licht streben, nicht wahrgenommen, nicht gewürdigt oder gar vernichtet werden.“ (Eugene Gendlin)

"Wenn ES und Denken in eine Konversation eintreten, entwickelt sich etwas Neues, es bewegt sich etwas." (Eugene Gendlin)

"Der Traum weiß meistens nicht, was konkret in der Zukunft geschehen wird. Er bietet aber Möglichkeiten an. Die Wahrheit des Traumes besteht darin, dass er darstellt, dass es eine oder mehrere Möglichkeiten gibt, auch die Möglichkeit, (nicht die Unausweichlichkeit !) des eigenen Todes." (Eugene Gendlin)

„Der Mensch erlebt auch, was er zuvor nicht gedacht hat ...“ (Eugene Gendlin)

"Konzepte brauchen wir, die wollen wir alle lernen, nur nicht in eines hineinfallen. Es wäre sehr dumm, alle Konzepte wegzutun, dann wären wir wieder blöd." (Eugene Gendlin)

"Tatsachen nimmt man nicht einfach so wahr, wie sie sind, sondern ab dem Moment des Bewusstwerdens werden sie verändert, sie werden fortgesetzt: Wahrnehmen und Fortsetzen sind untrennbar miteinander verbunden. Die Wahrnehmung ist ein Spezialfall von körperlicher Fortsetzung. Genau das gleiche trifft auf das DENKEN zu." (Eugene Gendlin)

„Wer wissen will, ob die Suppe gut ist, darf nicht das Gesicht in die heiße Brühe tunken, sondern er muss Abstand halten, um das Aroma in die Nase zu bekommen: Innere Distanz ist das wirksamste Mittel gegen die Übermacht von Bedrängendem und Negativem. Neu Entstehendes bekommt durch die Distanz Raum zum Wachsen.“ (Eugene Gendlin)

"Wenn ein Klient als freie Person kommt, kann er auch frei wieder gehen. Es gibt in der Gesellschaft viele Polizisten, jedoch wenig Therapeuten. Jeder soll seine eigenen Aufgaben erledigen.“ (Eugene Gendlin)

"Wenn sowieso alles sich nur im Kreise dreht, kann nicht viel schiefgehen, wenn der Therapeut verschiedene seiner Ideen versuchsweise einbringt." (Eugene Gendlin)

"Der Therapeut kann über Vieles reden, nicht nur über sich oder den Klienten. Er darf auch Dummheiten sagen, das gibt ihm eine besondere Art von Freiheit." (Eugene Gendlin)

"Das Super-Ego hindert mich daran, mein Tun und Lassen differenziert zu bedenken und die richtigen Schlüsse zu ziehen.“ (Eugene Gendlin)

"Wenn man zu einem Menschen so Kontakt aufnimmt, als wenn bei diesem ein Felt Sense da wäre, so ist er (der Felt Sense) auch oft bald da." (Eugene Gendlin)

"Das Einzige, was ich sicher über einen anderen Menschen weiß, ist die Tatsache, dass in dem, der mich gerade anschaut, irgend jemand drinnen ist." (Eugene Gendlin)

"Ein Therapeut kann, wenn er das Prinzip der Selbstheilungsfähigkeit des menschlichen Körpers einmal erkannt und akzeptiert hat, ruhiger und gelassener werden, eine Menge Anspannung weicht von ihm. Es wäre nicht auszuhalten, die Heilung eines Klienten bis ins Detail planen und selbst konstruieren zu müssen: eine übermenschliche Aufgabe." (Eugene Gendlin)

"Man kann nicht ein psychologisches Problem isoliert betrachten, ohne sich für den ganzen Menschen und seine Lebensumstände zu interessieren." (Eugene Gendlin)

"Ein Therapeut sollte niemandem etwas anraten, was er für sich selbst völlig ablehnt. Darüber, ob seine Ratschläge passen, sollte er immer skeptisch bleiben." (Eugene Gendlin)

"Keine Methode bewirkt etwas durch sich selbst.“ (Eugene Gendlin)

"Wenn eine Pflanze Focusing machen würde und wenn sie sich selbst als Körper fühlen könnte, dann wüsste sie von Licht, Wasser, Luft und Erde, weil sie Licht, Wasser, Luft und Erde ist." (Eugene Gendlin über die grundlegende Interaktion alles Lebendigen mit der Natur.)

"Die Beziehung ist immer mehr als die Wahrnehmung der Beziehung: Ich weiß nicht, ob du ein Gefühl von mir hast, aber ich bin auch da, wenn du mich nicht fühlst. Die Wahrnehmung der Beziehung ist Resultat des therapeutischen Prozesses." (Eugene Gendlin)

"Ein Mensch ist das alles auf einmal und unendlich viel mehr." (Eugene Gendlin)

"Man kann in einem Rollenspiel das Gegenteilige darstellen, es kommt aber dennoch das Eigene (die eigene Energie) zum Vorschein." (Eugene Gendlin)

"Wenn man einen bestimmten Menschen als nach einer Theorie definierten Typus behandelt, hat man schon verloren und es wäre besser, man hätte die Theorien nicht." (Eugene Gendlin)

"Ohne Organisation verschwindet alles, mit Organisation stirbt alles." (Zitat Eugene Gendlin zum Thema Psychotherapie / Psychotherapie-Organisationen.)

"Man kann auf Dauer nicht anders aussehen, als man in Wirklichkeit ist.“ (Eugene Gendlin)

"Es ist nicht so wichtig, ob der Therapeut recht hat oder nicht. Wichtig ist, dass der Klient spürt, dass sich jemand um seine Suche nach dem Richtigen kümmert." (Eugene Gendlin)

"Wichtig ist, dass es einen Prozess gibt vom Unbewussten hin zum Bewussten und umgekehrt, und dass wir wissen, wo dieser Prozess zu orten ist (nämlich im Körper), anstatt Spekulationen anzustellen, um herauszubekommen, was in einem anderen Menschen gerade vorgeht." (Eugene Gendlin)

"Worte sind wie Griffe. Der Griff als solcher ist eine scheinbar unbedeutende, leicht austauschbare Sache. Es hängt aber an einem bestimmten Griff ein ganz bestimmter Koffer! Wenn man also einen anderen Griff anpackt, hängt da auch ein anderer Koffer dran." (Eugene Gendlin)

"Auch beim Alleinsein ist der Mensch niemals allein. - Doch beim Zusammensein mit einem anderen Menschen, wie zum Beispiel in der Therapie, ist vieles möglich, was vorher nicht möglich war." (Eugene Gendlin)

"Innere Bilder faszinieren augenblicklich, sind jedoch flüchtig. Wenn es beim reinen Sehen bleibt, ist der Eindruck flüchtig. Das körperliche Spüren des Gesehenen in einem Focusing-Prozess macht die Wirkung von Bildern nachhalti- ger und ermöglicht so eher einen Prozessfortschritt." (Eugene Gendlin)

„Wenn der Klient den Mut hat, über schwierige Dinge zu reden, sollte der Therapeut mindestens ebensoviel Mut aufbringen, diese Dinge zurückzusagen.“ (Eugene Gendlin)

"Es hat keinen Sinn, die selben Unmöglichkeiten dem Klienten immer wieder von Neuem abzuverlangen." (Eugene Gendlin)

"Vorbehalte, die der Klient äußert, sollte der Therapeut stark zurücksagen." (Eugene Gendlin)

"Die so genannte andere Seite einer Person ist der Bereich, in dem sie (die Person) ist, wie sie ist, von der sie aber nichts oder sehr wenig (zu wenig) weiß.“ (Eugene Gendlin)

"Durch das Zurücksagen erfährt der Körper des Klienten, dass der Therapeut verstanden hat. Vom Klienten kann körperlich registriert werden, dass ein anderer Mensch ihn verstanden hat. Das ist idealerweise die erste und wichtigste Entdeckung, die ein Klient machen sollte." (Eugene Gendlin)

"Wenn man abstrakte Konzepte erfindet und sich auf sie total verlässt, ist man verlassen. Konzepte zerbröseln und man verliert mit ihnen das Ganze." (Eugene Gendlin)

"Der Therapeut von heute ist der potentielle Klient von morgen." (Eugene Gendlin)

"Bevor der Innenraum des Focusingprozesses entstehen kann, muss ein größerer Raum geschaffen werden, nämlich der Beziehungsraum." (Eugene Gendlin)

"Wer eine bestimmte Sache mit den Vokabeln eines anderen Kommunikationssystems ausdrückt, muss sich bewusst sein, dass er nicht mehr dasselbe sagt, wie wenn er es mit eigenen Worten ausdrücken würde." (Eugene Gendlin)

"Aus einem lebenden Wesen heraus schaut uns garantiert immer Jemand an." (Eugene Gendlin)

"Schnell hat man Wut auf jemanden und dann braucht man Jahre, bis es einem gelingt, sich und das zugrundeliegende Problem "von der anderen Seite" zu sehen. Dann hat man weniger Wut." (Eugene Gendlin)

"Genau das, was der Therapeut als schwer zurücksagbar einschätzt, muss er unbedingt zurücksagen." (Eugene Gendlin)

„Der Sessel macht die Arbeit, wenn nur irgendjemand drin sitzt.“ (Eugene Gendlin)

"Sexuelle Gefühle bringen Lebendigkeit! Auch aus diesem Grunde ist es der Therapie abträglich, sie sofort unreflektiert zurückzudrängen." (Eugene Gendlin)

"Wenn jemand kommt, um sich helfen zu lassen, muss er Platz haben, das zu machen, was der Therapeut nicht will und nicht versteht. Er muss die Möglichkeit haben, genau das nicht zu tun, was der Therapeut für richtig hält." (Eugene Gendlin)

"Wenn man jemanden wirklich versteht, dann hat man nicht viel Weisheit. Immer, wenn man glaubt, man habe die exakt richtige Antwort, hat man den Betreffenden gewöhnlich noch nicht gut verstanden.“ (Eugene Gendlin)

"Ein Traum ist viel mehr als nur Psychologie bzw. Therapie und man muß nicht alles übersetzen, was jemandem erscheint. Wenn der Klient zum Beispiel einen Engel im Traum gesehen hat, lass ihm den Engel. Es ist gut, diese Dimension anzuerkennen." (Eugene Gendlin)

"Aus aktuellen Kommunikationsschwierigkeiten mit einem Klienten darf der Therapeut nicht schlussfolgern, er habe es mit einer unvollständigen Person zu tun. Es ist immer ein (vollständiges) ICH da." (Eugene Gendlin)

"Wenn der Klient verzweifelt ist und der Therapeut fühlt sich immer noch imstande, etwas Schlaues zu sagen, ist das ein Indiz dafür, dass er den Klienten nicht verstanden hat. Eine Verzweiflung versteht man eigentlich nur dann, wenn man auch nicht mehr weiß, was zu sagen oder zu tun wäre." (Eugene Gendlin)

"Das Individuum entspricht nie vollkommen dem Bild, was sich andere von ihm machen. Zugespitzt formuliert: Wenn jemand sagt „... der Mensch ist...“ , dann ist er schon im Begriff, im nächsten Satz etwas Falsches zu sagen." (Eugene Gendlin)

"Das sprießende Pflänzchen Hoffnung ist vor dem lebensfeindlichen Beton zu schützen. Lebendiges braucht Verständnis, Zuwendung, und Förderung.“ (Eugene Gendlin)

"Jeder Mensch ist Teil eines großen Systems." (Eugene Gendlin)

"Wenn niemals ein anderes ICH da wäre, dass einem ICH Gesellschaft leistet, verlören alle Dinge ihren Wert. Auch das schönste Gemälde ist wertlos, wenn es von niemandem betrachtet würde." (Eugene Gendlin)

„Wer als Therapeut nicht bereit ist, den mehr oder weniger engen Rahmen seiner Konzepte zu verlassen, für den und seine Klienten wäre es besser, überhaupt keine Konzepte zu haben.“ (Eugene Gendlin)

"Resignieren spart Kraft im Alltagsleben. In der Therapie muss der Therapeut Energie aufbringen, um nicht zu resignieren.“ (Eugene Gendlin)

"Ein Komitee, in dem sich klug dünkende Menschen zusammenfinden, kann als Ganzes viel dümmer sein, als ein einzelner Mensch. Und je größer die Organisation, umso größer gerät die Dummheit." (Eugene Gendlin)

"Am Anfang steht immer die Beziehung zwischen Therapeut und Klient. Wenn die Beziehung gestört ist, hat es zunächst überhaupt keinen Sinn, irgendeine Methode anzuwenden, das trifft auch für das Focusing zu. Letztlich ist alles an sich gut, wenn man als Therapeut zuerst zuhören kann." (Eugene Gendlin)

"Ein überlebtes, von Veränderung bedrohtes Gesellschaftssystem frisst alles auf, wovon es sich infrage gestellt fühlt." (Eugene Gendlin)

"Der Therapeut sollte beide Teile in sich kennen und mit ihnen den Umgang üben: Den einen Teil, der ganz zusammenschrumpft, wenn er angegriffen wird, und den anderen Teil, der sich gehörig aufbläht, wenn man ihn lobt." (Eugene Gendlin)

Zitate nach Gene Gendlin.

Auf dem PC erscheint nach ca. 1 Minute auf dem grünen Feld immer wieder ein neues kleines Zitat  nach Gene Gendlin.  Auf dem Smartphone erscheint das neue Zitat durch erneutes besuchen der Seite.

Auch wenn die Sätze aus einem spezifischen Zusammenhang stammen können sie für sich verstanden werden. Du kannst die kleinen Texte auf Dich lauschend wirken lassen und … vielleicht entsteht Sinn … und warte eine Weile ein neues Zitat wird kommen, bzw. klicke die Seite neu an. 

Kurze Hörbuch-Proben vom Secret-friend.de:

Inneres Lächeln: Youtube Link
Angst und Panik verwandeln: Youtube Link
Freude: Youtube Link
Ich zu Mir: Youtube Link
Anstrengung: Youtube Link

Das Buch BioSpiritualität ist ein Versuch von westlicher Spiritualität, Focusing und Anleitung zu persönlichem Wachstum. Wenn Du Zugang zu diesen Dimensionen hast, so ist dieses Büchlein vielleicht genau passend. Das Buch ist vergriffen, jedoch hat der Verlag dem DFI erlaubt es als PDF zu verwenden.

PDF HIER 

Zu Selbstmanagement bzw. "Inner leadership": „Es ist eine unerwartete psychologische Tatsache, dass der Mensch sich nicht früher kontrollieren kann, bis er sich selbst akzeptiert“     (Allen Watts in "Dies ist Es")

Videos und Dialoge von E. Gendlin

Groups - with Eugene T. Gendlin

(Gene) I want to say let’s not have groups. Groups are very bad. So I'm gonna be more precise of course. I know four kinds of groups. The first kind, which is the typical in the meeting that goes on in the business world. You don't even dream about saying what you think or feel in those groups. You have to figure out what to say that you should that fits what to say to make yourself look good. Typical first group. But then in our world with focusing and psychology, we're used to a safer group than that. Well we are safe to say what we feel. So the way that group works, and you all know that kind of group, is you say a little bit of what you want to say and then somebody else says something else, then maybe two hours later you try again and you say your thing. And if you watch other people, you'll see this repetition, that the person said, oh yeah that's right that’s what they said this morning. Now they’re trying to say it again, and I wonder what the hell it is? You know that and that can go on for like a weekend workshop, it can go on for a retreat,  that can go on for three weeks …

Youtube Video (8:21)

Now the little points - with Eugene T. Gendlin

Now I get back to little points. First I want to say I want to point to three things which people tell each other. And these things are false. At least the way most people understand them they’re false. So the first thing that everybody has heard people say is you should get into your feeling. You should have it more. Make it more intense. Let it be more because then it will resolve. This is false. I say  - stand next to it, acknowledge it, let it speak to you. But be you and don't get sunk in the feeling. Because feelings and emotions are not pieces of stone or paper or something that are sitting in there and you’re gonna get them out. They're not things which you can get out. They are made fresh every time I can think of something happened to me 35 years ago. And every time I think of it, it regenerates. The same trauma, the same experience. Not as bad but it regenerates. It will always regenerate …

Youtube Video (7:45)

think different

Youtube (6:17)

What I learned from Rogers - with Eugene T. Gendlin Ph.D.

(Participant) : What you learned from Rogers?)
(Gene)Oh everything! All right. Let me see. That’s nice, you give me a chance to honour my old teacher. I was very lucky I had a presentation together with him about six months before he died and I got to say there all these things. That's nice to happen you know. First of all I learned listening from him. I was not the kind of person who could have discovered listening. I always seemed to say and even now people have to stop me often and say - wait wait Gene, she’s trying to say such and such. So I learned listening from him. And then. I came though with the philosophy. So I came with an interest in what kind of - it came from Experiencing and the Creation of Meaning - I came from knowing this thing, this basic thing that … that not formulated yet is more than whatever you can formulate. It already knows what you've formulated and then it's still more. And I wanted to see how that how that functions in therapy. A.nd they didn't know anything about it. They thought they were they claim to reflect feelings. So I brought something to it…

Youtube (7:27)

Finding a safe place - with Eugene Gendlin Ph.D.

(Participant) The question is it seems to me that one of the fundamental characteristics of being alive is not knowing. (Gene) Not knowing, not knowing. Amen. Yeah. So?  
(P) And that brings an inevitable sense of insecurity. (G) Yes. (P)Which seems to me that, at least in my case, I do the best not to experience. So, I'm new to Focusing, and I keep hearing an awful lot about “finding a safe place,” and it kind of, if I'm really honest, sometimes it sounds really phoney. Because it’s not safe. Being alive isn't safe. I mean, I could be dead in ten minutes. And I kind of need to acknowledge that it isn’t, in order to almost, to feel safe. If you see what I mean? Yes. This is the area and I'm trying to form a question about.  
(G) I want to say that not knowing is not a blank. Not knowing is the place where Focusing starts. Not knowing, even if you don't know Focusing. Not knowing is a thick place. Right? Most of the world is still talking about knowing or not knowing as if all you have is what you know and then when you don't know all you have is a blank a question. It's not like that. If you have a question, go see why you have that question why it's an important question …

Youtube Video (6:45)

Mystery, I, Philosophy

The understanding in philosophy and generally until now has been that we have different interpretations, different concepts, different cultures, different ways of understanding reality.  I claim that that stuff is not in direct contact with reality.  Reality to me, is not something that you can define.  Reality is not this and not that. But reality is beyond what I understand and beyond what I think,  beyond what you understand. Understand already means some concept, some notion, some culture, some form,  some entity, some general shape, something. Now those concepts are very important. We can't live without them. But I want to be saying for myself. Whatever it is, is beyond that and that. Most of all - what a person is.
This I, who goes to welcome the feelings and the guests, this I has no content. This I is not this kind of person, or that kind of person. This I is not smart or stupid. This I is not professional and proven, this I is not the white or black. This I is you. Your I. And if you know even a little focusing, you discover that that's I…

Youtube Video (10:05)

„Träume“ von Gene Gendlin

Dies ist ein Videozusammenschnitt von Nada Lou zu G. Gendlins Sichtweise zum Thema „Träume“. In dem Video nimmt er Bezug auf die Verbindung von Träumen und Focusing und zeigt dies am Beispiel eines Traumes von einer Schildkröte.

Ihm zufolge „gibt es einige sehr gute Theorien über Träume und er benutzt sie alle in seiner Arbeit. Denn sie sind nicht der Traum, sie sind nur Theorien. Also nimmt man diese und betrachtet sie. Man sieht entweder etwas oder nichts. Dann nimmt man eine andere Theorie und sieht auf einmal etwas anderes. Also ist für mich ist ein Traum ein Traum, und je mehr Theorien er finden kann, desto besser. (…) Ich würde niemals eine Theorie mit einer anderen bekämpfen. Und ein Weg, Focusing zu lernen, ist von Träumen. Denn jeder Traum gibt dir ein oder mehrere lustige Gefühle…“

Youtube Video (7:24)

Peace - Our Town

(Gene) I am looking to connect us with what I call our neighbours. The other organizations that are in something like this space. And that includes once I like and I don’t like, all of them. Because we Focusing
people and, of course this is my prejudice, but we Focusing people are in the centre to me. We bring still another level. But all around us are all these people bringing spiritual, psychological, interactional, bodywork, all these different things. And there is a whole couple of million of us and there is no consciousness that this is really a new dimension, a new product…and we, I call it a “town”, we are people who bring now all these psychological interactional body work,  spiritual skills we're teaching. If the town people could become conscious of themselves as the new world, then I think that would start to move in the direction of peace.

Youtube Video (3:20)

FOT, Felt Sense, Body, Situation

(Gene) I think that we discovered something. And I would like to put it right in the center of what I have to say. We discovered that a very, very slight bodily feeling,  we now call it felt sense and make a lot of that when people go looking for it they expect some dramatic thing.  Actually it's so slight at first you don't even know whether you have it or not.  That needs to be really emphasized. It’s so you know. I may be doubled over with anxiety about this and that and yet when I go find the felt sense it's so different. Then I have to say to myself, yeah yeah I know, you know it's awful but are you comfortable? And I think that's a funny joke because of when I'm doubled over
with anxiety I know I'm not comfortable. But that's my way of asking for the felt sense. iI's so different it's this global sense underneath. And then I find it and it's very slight compared to my anxiety, or my anger or whatever. I'm into this very slight and then if I stay with that then it opens up and it goes through all these steps.  And then it goes further and further there and then pretty soon I see this whole huge field or several fields of cognitive detail of thoughts of concepts of ideas of analyses of circumstances.

Youtube Video (6:46)

Distinction between Focusing and Teaching Focusing

(Gene) Let me start by making a distinction between Focusing and Teaching Focusing, between Focusing and instructions. I find that in every kind of helping different modes of therapy, different approaches to body where every different kind of thing that has ever helped anybody, if the person being helped focuses then the help of person is glad they may not recognize it because they've never heard of Focusing. My point is, a lot of people however have trouble with the fact that a therapist or a helping person would stop the helping process and teach Focusing,  give instructions tell people what to do. There's a difference there  - the Focusing belongs to the person. Focusing is done by the person by the client. Instructions are something else they’re done by the helping person, by the therapist. So the Focusing instructing, here comes contradictory thing, the Focusing instructing needs to be very specific to help people find it. So we have these little steps and do it for a minute exactly the way I tell you. If you want to find this.

Youtube Video (6:22)

Patience ... TAE language

The whole thing has three parts. The first thing has to do with language.  Now what do I mean?  Well by language I mean words and phrases. Phrases are more important than just words because you cannot say all right Goff oof Nick means this and this. Because Goff oof Nick does not exist in the language. And language is funny that way. It doesn’t let you do that. You have to say what you want to say in these three hundred thousand words that's the only words. And very rarely you can bring in a foreign word. But you can't bring in a not word. But the phrases already can be new. Say for instance patience. That means something, many different things. It means right but if I say intense patience - already is saying what’s that? …

Youtube Video (3:28)

Coming Home Through Focusing Listening with Eugene Gendlin Ph.D

(GENE) You do not have to tell me all of the inner content. You’re welcome to tell it, but you don't have to tell it.  You can tell me I'm working on a problem. And don’t tell me any more than that. And the rest of it will be the inner process... You  know I've got a lot of things going through my head, or it is a certain place where I'm scared. Or whatever. And you never tell, or we're never going to know if it's a problem at work, or in your marriage, or at home, or with your kids or….In this video Dr. Gendlin demonstrates and teaches Focusing by guiding one newcomer through the Focusing process. At the end of the session he discusses the process with the audience. Many questions which are often asked by newcomers and experienced focusers are answered in a lively and informative exchange.

Youtube Video (30:22)

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